Motorrad Weltreise ganz einfach ohne teures Verschiffen


 
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Motorrad Weltreise ohne Verschiffen


 
Moin Leute, dass man für den coolen Auftritt vor der Eisdiele möglichst das teuerste neueste Fahrzeug braucht was gerade auf dem Markt ist, hatten wir ja schon geklärt. Dagegen ist Qualität und Langlebigkeit für eine Weltreise jedoch viel wichtiger, als das neueste coolste Assistenzsystem. Wer eine Weltreise plant kann in der Regel selber fahren und braucht dafür nicht die Hilfe eiens Computers und damit auch keine Assistenzsysteme. Viel wichtiger ist alt bewährte Technik, die bereits über Jahrzehnte bewiesen hat dass sie funktioniert, da man sonst schlimmstenfalls in einem Dritte-Welt-Land einfach liegen bleibt.
 
Was helfen die coolsten Assistenzsysteme oder TFT Displays, wenn die Kisten daher nicht mal vernünftig fährt? Die Garantie läuft nach zwei Jahren ab und wirklich getestet sind die neuen Fahrzeuge auf dem Markt nicht.
Daher lieber auch ein 30 Jahre altes Fahrzeug wie die Honda Transalp setzen, die sich bereits millionenfach bewährt hat und die man im schlimmsten Fall auch selber in einem Dritte Welt Land gut reparieren kann.
Es soll ja Cracks geben, die in der Lage sind auch irgendwelche Bussysteme selber zu reparieren und irgendwie im Dschungel zu löten. Ich würde mir nicht zutrauen und die einheimischen Motorrad Werkstätten vor Ort natürlich auch nicht. Es macht also wirklich Sinn auf langlebige, zuverlässige Technik ohne viel unnötigen Schnickschnack zu setzen, wenn man eine Reise nach Afrika oder zum Beispiel in die Mongolei plant oder ans Nordkap. Hier greift dann sogar der ADAC.
 
Wenn man dagegen nach Südamerika möchte oder nach Australien dann macht es überhaupt keinen Sinn, das Fahrzeug bereits in Europa zu kaufen und dann für 1000 Euro um die halbe Welt zu schaffen.
Für das Geld bekommt man vor Ort schon ein komplettes Motorrad mit dem großen Vorteil, dass man mit einem lokalen Motorrad nicht aussieht wie Geld auf Beinen und dementsprechend nicht so behandelt wird.
Auch gibt es vor Ort für die lokalen Motorräder natürlich alle Ersatzteile und Reifen in den passenden Größen aber für irgendwelche Exoten, die es dort nicht zu kaufen gibt, gibt es natürlich auch keine Ersatzteile und wenn man mal einen Unfall hat, was leider recht häufig passiert, kann einem niemand helfen das Ding wieder instand zu setzen.
 
Auch sieht man mit einem großen Motorrad bei dem man in der Regel die Scheinwerfer nicht mehr abschalten kann wie leichte Beute aus. Die Polizei sieht schon von Ferne da geht eine neue Sonne auf. Die Lokals fahren tagsüber nie mit Licht nur eben die reichen dummen Touristen, die mit irgendwelchen komischen neumodische Motorrädern unterwegs sind und in der Regel hinten so viel Gepäck haben, dass die Scheinwerfer viel zu hoch scheinen was dann aussieht, als würde in der Ferne eine neue Sonne aufgeht. Da freuen sich die Polizisten schon eine viertel Stunde vorher auf leichte Beute aber so leicht sollte man es ihnen dann nicht machen. Lieber vor Ort ein kleines Motorrad kaufen. Mit einem europäischen Motorrad ist ab der Türkei Schluss.
 
Die Einreise in den Iran erfordert ein Carnet de Passage als so eine Art Zoll- Dokument. Dafür musste ich damals für mein 700 Euro Motorrad 3000 Euro Kaution hinterlegen mit dem grossen Risiko dass wenn das Fahrzeug gestohlen wird oder es aus einem anderen Grund nicht mehr zurück nach Deutschland kommt dann ist diese Kaution weg.
Darum habe ich es damals vorgezogen direkt nach Indien zu fliegen. Man kann natürlich jetzt mit einem Carnet de Passage durch den Iran und durch Pakistan nach Indien reisen, aber dann ist man mit einem großen exotischen Motorrad in Indien in einem Land, in dem man üblicherweise Motorräder für vier Dollar am Tag mieten kann.
 
Clevere Leute mieten daher einfach ein Motorrad in Indien, fahren damit nach Nepal und machen eine tolle reise durch Indien. Indien ist ein riesen Land viel größer als Europa. Dann gibt man das Motorrad einfach wieder zurück, steigt in den Flieger und fliegen nach Thailand weiter.
Mit einem eigenen Motorrad in Indien kann man auch nicht einfach nach Thailand fahren da man nicht durch Bangladesch und Birma fahren darf.
Um durch China zu reisen, währe ein 24 Stunden Guide erforderlich. Für diesen Guide muss man zusätzlich ein Fahrzeug mieten und ein Fahrer der diesen Guide fährt. Ausserdem erfordert eine solche Reise jede Menge Bürokratie.
 
Es bleibt also nur das Fahrzeug also das ganze Motorrad dann von Indien nach Thailand zu fliegen was natürlich völliger quatsch ist. Auch in Thailand kann man für 3 bis 4 Dollar am Tag kleine lokale Motorräder mieten. Es gibt alle Teile falls nötig vor Ort man kann eine tolle Reise durch Thailand machen, gibt das Motorrad dann wieder zurück oder fährt nach Laos oder Kambodscha oder man fliegt gleich weiter nach Vietnam.
 

 
In Vietnam kann man für 200 Dollar ganze komplette Motorräder kaufen und mit diesen nach Laos und Kambodscha einreisen, eine tolle reise machen und das Motorrad dann einfach entweder am Flughafen stehen lassen oder man verkauft es an einen an den nächsten Backpacker.
 
Es ist völliger Quatsch irgendwelche Motorräder nach Asien zu importieren. Die sind vor Ort viel günstiger und es macht überhaupt keinen Sinn.
Auch Australien ist natürlich bekannt dafür, dass Touristen lieber vor Ort irgendwelche Camper oder Fahrzeuge mieten oder kaufen damit tolle Reise machen und das Fahrzeug dann einfach weiter verkaufen bevor sie zum Beispiel nach Südamerika weiter fliegen.
Es geht ja darum selber eine Weltreise zu machen und nicht darum Motorräder oder Fahrzeuge um die Welt zu verschiffen.
 
Wenn man all diese Tipps beherzigt, dann reicht das Geld nicht nur für ein Jahr auf Weltreise sondern für zehn Jahre, denn der teuerste Faktor auf einer Weltreise sind immer die Verschiffung und Transportkosten von Fahrzeugen, die aber überhaupt nicht nötig sind also wie gesagt noch mal in der Kurzfassung:
 
Für Afrika ist ein günstiges Motorrad aus Europa perfekt man fährt runter nach Südafrika und auf der anderen Seite zurück. Dann fährt man weiter in die Mongolei. In der Mongolei verkauft oder verschenkt man das Motorrad und fliegt weiter nach Indien. In Indien Motorrad mieten nach Nepal fahren wieder zurück nach Indien, dann nach Thailand fliegen Motorrad mieten dann nach Vietnam Motorrad kaufen Laos Kambodscha und dann weiter nach Australien.
Dort wieder was kaufen und verkaufen. In den USA bekommt man auch extrem günstig Fahrzeuge genau wie in Südamerika.
Warum also Leute immer noch so viele Fahrzeuge um den Globus schippen statt einfach das Geld zu nehmen und selber auf Reisen zu gehen, das verstehe ich nicht.
 
Hoffe ich habe euch den ein oder anderen Tipp geben können ich wünsche euch eine tolle Reise ist doch völlig wurscht auf welchen Motorrad. Ob man auf einem deutschen Motorrad in Australien ist oder einem lokalen Motorrad ist doch sowas von Banane. Also dann in diesem Sinne danke fürs reinschauen :-)
 
Ersatzteile per DHL nachschicken funktioniert nur, wenn man Lust hat Monate lang auf die bearbeitung vom Zoll zu warten. Darum nimmt man die Dinge mit, ohne die man liegen bleibt. Dass sind in einem Land mit nur kleinen Motorrädern nicht gibt eine Endloskette und grosse Schläuche. Birnchen braucht kein Mensch mit Licht fahren nur reiche Touristen...leichte Beute für die Polizei. Wenn man erstmal in der Hauptstadt ist bekommt man diese notfalls in jedem Autogeschäft.
Ich habe nach meinem Unfall einfach Teile von anderen Motorrädern montiert. Wer braucht schon einen Tacho? Die vordere Bremsanlage Lampenmaske Scheinwerfer Spiegel etc von Motorrädern die es vor Ort gab funktioniert problemlos bis man wieder zuhause ist und zum TÜV will...
Ganz wichtig ist dass man 2 gleiche Motorräder fährt wenn man zu zweit unterwegs ist sonst braucht man alle Teile für jede Modell extra. Ne 650er Transalp ist auch viel zu schade für den Preis bekommt ihr 2 600er Transalps.
Für 50.000km Afrika hatte ich 1 Kettensatz und Ersatzschläuche mit. Radlager und selbst ein Lenkkopflager konnte ich unterwegs auftreiben würd ich rückblickend aber einpacken. Bremsbeläge brauch ich nicht so oft und ne Kupplung hällt bei mir 250.000 km. Kommt halt auf dein Fahrkönnen an. Fahranfänger schruppen die in notime runter darum kaufe ich so ungerne Fahrschulmotorräder. Mitas E07 Reifen halten ca 20.000 km kann man bestimmt in Australien kaufen. In Südamerika bekommt man diese Dimensionen kaum bzw nur für sehr viel Geld.
Eigene Motorräder sind nur für eine Reise um Afrika oder in die Mongolei gut. Für eine Reise durch Asien würd ich lieber Motorräder in den verschiedenen Ländern für 4 Dollar pro Tag mieten. Das erstpart die teuren Verschiffungskosten und Importprobleme. Motorräder von Indien über Burma nach Thailand einfliegen ist doch quatsch. In Vietnam kann man ganze Motorräder für 200 Dollar kaufen.
Auch Australien ist bekannt dafür dass man dort lieber Fahrzeuge kauft und verkauft statt hin zu verschiffen. Macht finanziell einfach mehr Sinn.
Selbst für 28000 km um Südamerika habe ich damals vor Ort ein lokales 125cc Fahrzeug für 800€ gekauft statt Exoten für die man keine Teile bekommt und mit denen man behandelt wird wie Geld auf beinen dort hin zu verschiffen. In den USA kann man ebenfalls günstig Fahrzeuge kaufen und dann damit nach Panama fahren. Spart die teure Verschiffung mit der Stahlratte über den den Dariangap.
Wenn ihr euch daran haltet, reicht euer Geld statt 1 Jahr für 10 Jahren auf Weltreise. Wollt ihr um die Welt reisen um Land und Leute kennen zu lernen oder Motorräder um die Globus schiffen???
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