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So schön kann reisen sein


 
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So schönn kann reisen sein
Mit Sack und Pack ausgerüstet los in die große weite Welt zu ziehen und möglichst viele Orte auf zwei Rädern zu bereisen ist meine ganz persönliche Leidenschaft, für die ich gerne alles in meiner Heimat hinter mir lasse und zu neuen Ufern aufbreche. Ausgestattet mit allerhand an Reiseutensilien, ungewiss wo ich die nächste Nacht verbringe werde, erfüllt mit Vorfreude auf das, was so kommen mag, starte ich regelmäßig meine Trips durch fremde Kontinente. Diejenigen, die ihre eigene nächste Tour Richtung nah und fern planen, finden passende Ausrüstung dafür bei www.helme-maedl.de.
 
Ein besonderer Abschnitt meiner Südamerikareise war die Zeit, in der sich durch einen zufällig entstandenen Kontakt mit Luiz Lauschner und seiner Frau, die als Journalisten tätig sind, ein öffentliches Interesse an meiner Person entwickelte und ich die Gelegenheit zu diversen Interviews mit Radiosendern, mehreren TV-Anstalten und Veröffentlichungen auf youtube mit viraler Reichweite bekam, in denen ich über meine Geschichte, meine Erlebnisse und Erfahrungen berichten konnte. Mir lag es dabei vor Allem am Herzen, die Gastfreundschaft, die mir wiederfuhr, zu betonen und mich dankbar für die freundliche Aufnahme an all meinen Zwischenstationen zu zeigen. Die Moderatoren stellten aus Schüchternheit zum Teil ihre Fragen lieber in ihrer portugiesischen Muttersprache als auf Englisch, da so ein seltenes und außeralltägliches Erlebnis ihnen dann doch vielleicht etwas die Souveränität nahm. Also wurde selbst von gestandenen, erfahrenen und selbstbewussten Medienvertretern gegenüber mir, einem einfachen, weltoffenem Touristen eine mir fast unangenehm ehrfürchtige und respektvolle Haltung eingenommen. Völlig unaufdringlich zeigten sich die Einheimischen, doch wer den Kontakt mit ihnen nicht scheut, wird Zeuge einer wundervollen, freundlichen Kultur, fernab all des bei uns verbreiteten Stereotyps von offener Kriminalität, Straßenkämpfen, Schießereien usw. Trotz dieses Understatements war das riesige Interesse aller an dem Reisenden aus dem fremden Europa dennoch spürbar. Während andernorts bei meinen Touren durch die Kontinente dieser Erde sich bildende Trauben zum Teil zu geldfordernden und gewaltandrohenden wilden Massen entwickelten, blieb hier alles friedlich. Und so konnte ich in diversen Interviews meine Kameraperformance ausfeilen, mitsamt spektakulären Fahreinlagen auf meiner Honda und eigenen mehr oder minder gelungenen Anmoderationen auf portugiesisch.
 


Irgendwann ist irgendwann vorbei
Solch wunderbare Erfahrungen bringen mir meine Mopedtouren, die ich hinterm Schreibtisch in Deutschland, gefangen im Hamsterrad auf der steten Jagd nach dem nächsten Schritt auf der Karriereleiter und steigendem Lohn, um am Ende der Reichste auf dem Friedhof zu sein, nie hätte sammeln können. Deswegen kann ich nur jeden dazu animieren, seine ganz persönlichen Wünsche zu verfolgen, denn von „später in ein paar Jahren“ und „wenn ich mal Zeit habe“ werden solche Vorhaben leider nur selten wahr.
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